Colordish53

Überarbeitung und Ausweitung des Blogs (Blog+)

Ich empfand die Grundidee eines Blogs immer als sehr interessant, da einem schreiberisch keine Grenzen gesetzt sind. Prinzipiell kann man einen Block zu seiner Arbeit, zu seinen Hobbies oder auch als Tagebuch führen.

Bisher habe ich mich fast ausschließlich darauf beschränkt diesen Blog als News-Zentrale zu gestalten. Zwar habe ich auch Beiträge zu anderen Themen erstellt, aber das Atelier war meist das Oberthema. Ich habe in der Vergangenheit schon Artikel für eine unternehmensinterne Zeitung geschrieben, die viele Bereiche meiner Vorlieben deckten. Ich bin Künstler, aber die bildende Kunst ist nicht mein Hauptinteresse geschweige denn mein einziges. Ich möchte nicht nur Dinge herstellen und sie hier präsentieren, sondern mein Wirken stärker darauf ausweiten Kunst als Leben anzusehen.

Lasst mich dies genauer erklären: Vor einigen Monaten kauften sich meine Frau und ich den ersten Akkustaubsauger. Ich habe gleich in meiner Euphorie eine ausführliche Produktbewertung hierzu geschrieben. Ich habe mich aber davor gescheut, den Artikel in meinem Blog zu veröffentlichen.

Was hat eine Produktrezension mit Kunst zu tun?

Auf den ersten Blick vielleicht nichts, nichtsdestotrotz ist auch meine spontane und flammende (wie auch wieder erlöschende) Euphorie Teil meiner Persönlichkeit. Und genauso wie ich nie hauptberuflicher Produktrezensent werden könnte, kann ich mich nicht allein auf das Herstellen digitaler Eye-Pleaser beschränken. Ich möchte Kunst für mich umfassender definieren. Um es mit den Worten von Funny van Dannen zu erklären:

Ich bin nun mal auch ein “Dingficker”.

Man ist nicht dazu verpflichtet nur den moralisch höchsten Werten nachzujagen. Ich habe Spaß an Technik, Freude an Features und liebe funktionales Design – auch das steigert mein Wohlbefinden.

Erreicht man hierdurch Glückseligkeit? Definitiv Vielleicht!

Kunst ist für mich nicht A zu können und zu tun, um B zu erreichen. Kunst ist für mich die Ausprägung meiner Seele. Um die Welt zu verändern, muss man, so denke ich, bei sich anfangen. Bin ich glücklich, was mein kompliziertes Lebensthema ist, habe ich auch die Kraft anderen zu helfen. Sollte ich selbst ‘nur’ für meine Frau da und gut zu ihr sein, kann dies mannigfaltig dominoartige Auswirkungen auf viele Menschen haben.

Spezialistentum ist das Credo unserer Zeit, für mich persönlich birgt dies aber (zigfach erprobt) nur Leid. Ich bin Generalist.

Selbst wenn man mir jeglichen Sinn in dem gerade Niedergeschriebenen abspricht, möchte ich zumindest meinen Versuch andere zu ermutigen mehr ihrem Naturell zu folgen und das Glück im Augenblick zu suchen, zu meiner Kunstform machen.

So werfe ich die Perlen vor die Säue!

Beste Grüße, Kersten

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